Eisring

Die schnellste Freiluftbahn der Welt

Der viel gerühmte Eisring an der Ortseinfahrt von Klobenstein der Gemeinde Ritten fällt jedem Besucher sofort auf. Zum einen sticht die Schrift ARENA RITTEN auf dem Hockeystadion jedem Besucher ins Auge, die im Wind flatternden Fahnen an der Eisbahn winken Besuchern und Athleten zu und das einmalige Panorama auf die Südtiroler Dolomiten, den Schlern und den Rosengarten kann nicht ignoriert werden.

Mit seinem herrlichen Ausblick auf den Schlern machte der Eisring der Arena Ritten in Klobenstein bereits 1972 bis 1989 als Natureisbahn auf sich aufmerksam.
Im Jahr 1989 wurde auf Kunsteis umgerüstet und der Weltverband ISU übertrug der Führung dann die ersten drei Eisschnelllauf Weltcups: 1990, 1991 und 1992.
Von den zahlreichen Teilnehmern aus aller Welt wurde das auffallend schnelle Rittner Eis sehr gelobt, und auch die Gastfreundschaft sowie die makellose Organisation vieler Wettkämpfe sehr geschätzt. Im Jahr 1998 erfuhr der Eisring eine Modernisierung nach den neuesten technischen Erkenntnissen: die notwendige Betonierung der Bahn, mit Unterführung für die Läufer und ein neuer Kurvenradius. Somit war der Eisring der Arena Ritten auf den letzten Stand gebracht, was ihm zum internationalen Durchbruch verhalf. Das gute Image des Eisrings am Ritten blieb nicht ohne Folgen. Weitere Weltcups im Eisschnellauf folgten im Jahr 1999, 2004 und 2006.

Wie der Eisring in Klobenstein am Ritten entstand
Bereits nach dem 1. Weltkrieg wurden am Wolfsgubener See Eisschnelllauf-Wettbewerbe ausgetragen. Da ein sehr reges Interesse am Wintersport entstand, entschlossen sich die damaligen Gemeindepolitiker auf Initiative von Vitaliano Vianello, Verantwortlicher des Italienischen Eissportverbandes, den Bau des Eisrings voranzutreiben. Vianello hatte 1966 einen Sportverein mit dem Namen „Fiamma Collalbo“ gegründet.
Als besonders geeigneten Standort für den Eisring fand man den heutigen Platz des Eisrings. Im Winter 1971/72 konnten die Eisschnellläufer der Eisring erstmals befahren.
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